Bitte keine Streitereien wie in Kindertagen mehr!

Ich selbst war zehn Jahre im politischen Betrieb, nämlich in der Landesregierung des Saarlandes. Auch ich habe die typischen Phrasen und Anschuldigungen gehört wie: „Sie hatten genug Zeit, das zu ändern!“ oder „Wo waren Ihre Ideen damals?“ Solche Vorwürfe prägen oft unsere Debatten. Es mag verlockend sein, den Gegenüber mit solchen Aussagen in die Defensive zu drängen. Ich frage mich: Ist das wirklich zielführend? Ich höre es im politischen Berlin derzeit gefühlt jeden Tag. Ist das konstruktiv für unser Land?

Das ständige Aufzählen von Versäumnissen erinnert oftmals an Streitereien aus Kindertagen und trägt nicht zu einer zielführenden Diskussion bei. Statt Vertrauen aufzubauen, wird Misstrauen gesät. Es gibt keinen Berufsstand, der sich gegenseitig selbst so schlecht darstellt, wie der der Politiker.

Es ist an der Zeit, dass wir als Führungskräfte Verantwortung übernehmen und einen respektvolleren Umgang in unseren Debatten fördern. Statt andere für vergangene Fehler verantwortlich zu machen, sollten wir uns darauf konzentrieren, wie wir gemeinsam in die Zukunft blicken und Lösungen finden können.

Eine wertschätzende Kommunikation schafft ein Umfeld, in dem Ideen gedeihen, Zusammenarbeit gefördert wird und echter Fortschritt möglich ist. Wenn wir unsere Energien darauf verwenden, einander zuzuhören, statt uns gegenseitig zu beschuldigen, werden wir feststellen, dass es viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt. Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten ist gerade in diesen Zeiten, da die Ränder immer stärker an der Mitte zerren, essenziell für die Zukunft unserer Demokratie.

Deshalb lade ich Sie heute ein, mit mir gemeinsam den Weg für eine konstruktive und respektvolle Kommunikationskultur in Führungsebenen zu ebnen. Es liegt an uns, das Vorbild zu sein, das wir uns für unsere Gesellschaft wünschen. Wie genau? Lassen Sie uns reden – für eine bessere, konstruktivere Zukunft.

Kontaktieren Sie mich gern direkt hier - und wir unterhalten uns bei einer Tasse Tee.