Wenn die Minderheit schreit.

Die Theorie der Schweigespirale. 

 

In Berlin wird die öffentliche Toilette für das dritte Geschlecht gebaut. Beim Gendern sagen laut einer Umfrage der Welt am Sonntag, dass 75 Prozent diesem Thema keine Bedeutung zumessen. Bei Industrieansiedlungen organisieren sich Wutbürger in Bürgerinitiativen. Beim Ausbau der Stromtrassen blockieren Umweltverbände. Die Liste lässt sich fortsetzen. Bei allen Themen ist eines gemeinsam: Es wird sich immer an Minderheiten orientiert.

Natürlich ist es richtig, sich über die Geschlechtergerechtigkeit Gedanken zu machen. Natürlich ist es sinnvoll und zielführend, den Klimawandel ganz oben auf die Agenda zu setzen. Aber bitte mit Vernunft und Verstand.

In der Medien- und Kommunikationswissenschaft gibt es für dieses Phänomen eine Theorie, nämlich die der Schweigespirale. Sie ist ein gutes Werkzeug, um zu verstehen, was auf dieser Welt gerade passiert. Vereinfacht dargestellt besagt die Theorie der Schweigespirale nämlich: Die Minderheit schreit, weil sie glaubt, sie sei in der Mehrheit. Die Mehrheit schweigt, weil sie glaubt, sie sei in der Minderheit. Die Erfinderin Elisabeth Noelle-Neumann hat damit in den 1970er Jahren Bundestagswahlen analysiert.

Die Schweigespirale zu kennen, kann heutzutage von großem Vorteil sein. Denn um meine Entscheidungen in Wirtschaft oder Politik zu treffen, brauche ich ein Netzwerk an Verbündeten – um sicherzustellen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Dass ich mich nicht in der Minderheit glaube – und stattdessen meine Stimme erhebe. Dies braucht unsere Gesellschaft, gerade in turbulenten Zeiten wie diesen. Mit Maß und Mitte. Deshalb haben wir Ihnen die wichtigsten Erkenntnisse zur Theorie der Schweigespirale zusammengefasst.

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