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Geld verdienen mit Social Media: Wie Influencer arbeiten 

Berufswunsch: Influencer. Fotos und Videos teilen und damit Geld verdienen – klingt verlockend. Aber: Geht das wirklich so einfach? Und ist der Beruf der Influencer wirklich ein Traumberuf? 

Diese Fragen kann am besten eine Influencerin selbst beantworten: Prinzessin Jasmin. Jasmin Lehmann aus dem Saarland versorgt ihre 181.000 Follower mit Content rund um Ernährung und Fitness – täglich. Und das seit 2012. 

Mittlerweile wurde aus der Prinzessin eher eine „Maschine“. Sie zeigt selbst, wie aus einem zierlichen Mädel eine Muskel-Frau wird. Plus 15 Kilo – gewollt. 

Hauptberuflich als Content Creator arbeitet Jasmin seit fünf Jahren. Vorher im Angestelltendasein hat sie 2019 die Entscheidung getroffen, ganz auf Social Media zu setzen – und Geld mit Content zu verdienen. 

Wie macht sie das? 

1. Die Resonanz entscheidet.

        Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Resonanz. Auf Instagram bedeutet das, täglich mehrere Storys zu posten, einen Feed-Post oder Reel zu veröffentlichen,  private Nachrichten und Kommentare unter Posts zeitnah zu beantworten. Sie weiß: Die Produktion eines zehn Sekunden-Reels kann gerne mal bis zu fünf Stunden dauern.

        2. Posten, was das Leben hergibt. 

        Egal ob privat, persönlich oder beruflich. Jasmins Geheimrezept lautet: posten, posten und posten. Sie sagt: Teile das, was Dein Leben hergibt – und die Nutzer werden folgen. Vor allem dann, wenn Du authentisch bist. Mögen deine Follower Dich und Deine Persönlichkeit, wirst Du gut ankommen. Beachte dabei: Dein Content sollte auch Mehrwert bieten. Behalte immer die Frage im Hinterkopf: Welche Interessen und Anliegen haben Deine Follower? 

        3. Work-Life-Balance: Was ist das? 

        Ein Arbeitstag als Creator hat keine acht Stunden. Nein. Es sind vierzehn bis fünfzehn Stunden am Tag. Von einer Balance keine Spur. Arbeit und Freizeit laufen ineinander über. Wir nennen es Work-Life-Blending. Und das heißt auch: Jasmin nimmt sich ganz bewusst Auszeiten, damit der Kopf abschalten kann. Oft ist nicht die Arbeit das Anstrengende, sondern dass der Kopf nicht alles verarbeiten kann. 

        4. Was möchte der Algorithmus? 
        Wie oft ein Post angezeigt wird, wo es im Feed erscheint und wem es angezeigt wird, entscheidet nicht ein Mensch, sondern eine Technologie. Und diese Technologie legt Präferenzen fest. Aktuell hat sie einen Faible für sehr kurze Reels: ein drei bis fünf Sekunden-Video mit einem Hook. In der Caption wird der Mehrwert beschrieben, zum Beispiel in Form eines Ratgebers.

        Der Algorithmus registriert dabei, ob ein Video bis zum Ende geschaut wird. Und was heute gut funktioniert, kann morgen schon hinfällig sein.

        Jasmin selbst hat sich mit diesem Wissen ein Geschäftsmodell auf drei Säulen aufgebaut.

        Erstens wird sie von Unternehmen für Reels, Storys und Beiträge bezahlt. Die Höhe richtet sich nach der Reichweite ihres Kanals.  Zweitens präsentiert sie als Kooperationspartnerin Produkte – man könnte es in der Marketing-Sprache auch Product Placement nennen. Und drittens hat sie über ihren Kanal ein Coaching-Programm für Frauen aufgebaut, in dem es um Ernährung, Fitness und Gesundheit geht.

        Sie hat mir noch einige Tipps mehr verraten – und zwar in meinem Podcast #KommunikationsPuls. Zu hören hier.

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