
Alles beginnt im Kopf
Unsere Gedanken sind die Grundlage für alles, was wir tun – sei es in der Arbeit, im Sport oder in persönlichen Entwicklungen. Es gibt kaum etwas, das nicht auf einen Gedanken zurückgeführt werden kann.
Ich hab mir hierzu auch meine Gedanken gemacht – und bei Clemens Maria Mohr, Sportwissenschaftler und Sportpsychologe, meine Ausbildung zum Mentaltrainer gemacht. Von ihm hab ich gelernt: „70 Prozent der Leistung passiert im Kopf.“
Mohr betreut Hochleistungssportler im mentalen Training und betont immer wieder, wie wichtig die mentale Stärke für den Erfolg ist. Die wahre Leistung wird nicht nur durch körperliches Training bestimmt, sondern vor allem durch die Fähigkeit, im Kopf Leistung freizusetzen und zu steuern.
E-Mails, E-Mails, E-Mails
Doch nicht nur im Sport, auch in der Wirtschaft funktioniert dieses Prinzip. Führungskräfte stehen heutzutage vor einer enormen Herausforderung: der Informationsflut. Innerhalb eines einzigen Tages erhalten wir mehr Informationen als unsere Großeltern in ihrem gesamten Leben. Diese ständige Flut an Daten, E-Mails und Nachrichten führt zu einem ständigen Druck. Entscheidungen müssen getroffen werden. Aber wie, wenn immer neue Informationen auf einen einprasseln?
In dieser Informationsflut sind es oft die kleinen, aber entscheidenden Dinge, die einen Unterschied machen: sich auf das Wesentliche konzentrieren und die richtigen mentalen Tools zur Organisation und Selbstregulation zu nutzen.
Tools für bessere Organisation und mentale Stärke
Jedes „Wie“ ist ertragbar, wenn das „Warum“ groß genug ist
Um die richtigen mentalen Werkzeuge effektiv einzusetzen, ist es entscheidend, dass wir auch den tieferen Sinn hinter unseren Handlungen erkennen – denn jedes ‚Wie‘ wird nur dann ertragbar, wenn das ‚Warum‘ groß genug ist. Diese wertschätzende Kommunikation basiert auf der Fähigkeit, Gefühle und Bedürfnisse klar zu kommunizieren. Es geht nicht um Gefühlsduselei, sondern um das Bewusstsein, was uns antreibt und was uns bewegt. Indem wir dies teilen, können wir nicht nur uns selbst besser verstehen, sondern auch die anderen im Team motivieren und inspirieren.
Potenziale erkennen und ausschöpfen
Am Ende geht es darum, die Potenziale der Menschen um uns herum zu erkennen und zu fördern. Jeder Mitarbeiter, jede Kollegin, jeder Kollege ist ein wichtiges Zahnrad im großen Gefüge des Unternehmens. Wenn wir lernen, diese Potenziale wertzuschätzen und zu fördern, steigt nicht nur die Produktivität, sondern auch das Arbeitsklima und die Kreativität. Wertschätzung ist der Schlüssel zu einer positiven und motivierenden Arbeitsatmosphäre, in der jeder sein Bestes geben kann.
PS: Wer mehr zu diesem Thema wissen will, dem empfehle ich die Folge #33 meines Podcasts „Kommunikation MACHT Einfluss“ dazu. Zu hören hier.