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Kommunikationskompetenz: Die Führungskräfte der Zukunft sind Coaches

Emotionen – kennen wir alle. Fühlen wir alle: Spüren wir Liebe, merken wir es in der Brust. Haben wir Angst, zieht sich der Bauch zusammen. Emotionen sind Reaktionen im Körper, die Verhalten, Denken und Handeln prägen. Aber über Emotionen spricht nicht jeder gerne – auch die meisten Führungskräfte nicht. Eine fatale Entwicklung: Setzt der Mensch sich mit seinen Emotionen langfristig nicht auseinander, wird er krank. Wie können sich Führungskräfte mit ihren Emotionen befassen?

In Folge #10 meines Podcasts „KommunikationsPuls“ habe ich mit Marc Chapoutier über Emotionen gesprochen. Er ist Coach und ausgebildeter Experte für Emotionen.

Führungskräfte haben natürlich auch Emotionen. Aus der Erfahrung wissen wir, dass Angst oft ein ständiger Begleiter ist: Machen wir genug Umsatz? Erreichen wir unsere Ziele? Kann ich meine Mitarbeiter halten? 

Die Sorgen und die Ängste der Führungskräfte bieten den perfekten Nährboden für Stress. Wer sich nicht bewusst mit Stress auseinandersetzt, bei dem steigt das Risiko für eine Depression. Eine Depression wiederum kann eine Sucht zur Folge haben. Umso wichtiger ist es, dass Führungskräfte lernen mit Emotionen umzugehen. 

Die Führungskräfte der Neuzeit sind Coaches. Sie geben den Rahmen vor. Sie stellen die Leitplanken. Dazwischen ermöglichen sie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Entwicklung, Entfaltung und Wachstum.

Während die Bedeutung der Fachkompetenz sinkt, weil Wissen überall zugänglich ist, sind folgende Kompetenzen essentiell für eine nachhaltig gute Führung: 

  1. Soziale Kompetenz:

Begegnen Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Augenhöhe. Vor allem die jüngeren Generationen möchten wertgeschätzt und nicht mehr von oben gesteuert werden. „Ich bin der Chef!“ ist aus der Mode gekommen.

  1. Emotionale Intelligenz:

Nehmen Sie die Emotionen und Reaktionen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wahr – verbal und non-verbal. Suchen Sie Blickkontakt, wenn sie mit Ihnen reden. So können Sie auf ihre Worte Reaktionen zeigen. Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Resonanz. Auf eine Frage folgt eine Antwort. Das ist die Grundlage des Zusammenlebens.

  1. Kommunikationskompetenz:

Durch Resonanz-Aussagen können Emotionen entkräftigt werden: Sprechen Sie  Auffälligkeiten an. Beachten Sie: Botschaften können triggern. Die Form der Ansprache ist entscheidend: Ich-Botschaften helfen Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten.

Emotionen werden nicht im Kopf gesteuert, sondern im Bauch. Wir reden vom berühmten Bauchgefühl. Hören Sie darauf. Jeder von uns hat einen Kompass. Manchmal muss er neu justiert werden. Aber in den meisten Fällen gibt er uns recht.

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