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Was Judo und eine respektvolle Kommunikation miteinander zu tun haben

Zugegeben, es ist schon einige Tage her. Damals war Judo in meinem Heimatdorf in. Ich hab mich damals auch anstecken lassen. Es reichte nur zum orangenen Gürtel (Stufe 3). Aber es hat gereicht, um vom Sport die Parallele zur respektvollen Kommunikation in Unternehmen herstellen zu können:

Stellen Sie sich vor, verschiedene Abteilungen in einem Unternehmen sind wie Kämpfer in einem Dojo, dem Trainingsraum für Kampfkunst. Statt sich gegenseitig zu bekämpfen oder Energie in Konflikten zu verschwenden, nutzen sie die Stärken und Ressourcen der anderen Abteilungen, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Hat das Marketing-Team eine Idee, die mit den Ressourcen des Produktionsteams nicht direkt umsetzbar ist, wäre eine sinnvolle Vorgehensweise: Suchen wir gemeinsam eine Alternative.

Dazu braucht es eine offene und respektvolle Kommunikation. Diese gibt’s aus unserer Sicht nur zu folgenden Rahmenbedingungen:

  • Aktives Zuhören: Wie der Judoka sich voll und ganz auf die Bewegungen seines Gegners konzentriert, sollte die Führungskraft sich darauf konzentrieren, wirklich zuzuhören, um die Bedenken, Ideen oder Vorschläge des Mitarbeiters zu verstehen. 
  • Offenheit und Flexibilität: Statt direkt Kritik oder Widerspruch zu äußern (was dem Blocken eines Schlages ähnelt), sollte die Führungskraft offen für die Perspektive des Mitarbeiters sein und überlegen, wie diese Perspektive genutzt werden kann, um gemeinsame Lösungen zu finden.
  • Feedback geben: Statt einen Vorschlag oder eine Idee direkt abzulehnen, kann die Führungskraft konstruktives Feedback geben, das dem Mitarbeiter hilft, seine Ideen oder Ansichten weiterzuentwickeln.
  • Gemeinsame Lösungsfindung: Wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, kann die Führungskraft gemeinsam mit dem Mitarbeiter nach Wegen suchen, die Energie oder das Engagement des Mitarbeiters in eine Richtung zu lenken, die für das Unternehmen vorteilhaft ist.
  • Respekt und Wertschätzung zeigen: Ebenso wie im Judo der Respekt vor dem Gegner zentral ist, sollte die Führungskraft stets den Beitrag und die Sichtweise des Mitarbeiters wertschätzen.
  • Eigene Emotionen im Griff haben: Wie ein Judoka sich nicht von den Angriffen seines Gegners provozieren lässt, sollte die Führungskraft darauf achten, ihre eigenen Emotionen zu regulieren und nicht defensiv oder aggressiv zu reagieren.

Es liest sich so einfach. Wir wissen aus diversen Projekten, die wir begleiten dürfen: Der Alltag sieht anders aus. Deshalb begleiten wir Sie gern auf Ihrem Weg – zwar nicht zum Judoka. Aber zu einer Führungskraft mit einer offenen und respektvollen Kommunikation. Gehen wir gemeinsam ins Training. Kontaktieren Sie mich gerne.

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